Smart Cities

Smarte Luftgütemessung

Innovative Lösungen passend zu Ihren Bedarfen

  • Echtzeitmessung der Luftdaten
  • Schnelle Übersicht der Wirksamkeit von Maßnahmen aus dem Luftreinhalteplan
  • Verbesserung der Luftgüte durch Digitalisierung

Mit mehr Menschen und mehr Verkehr wird allzu oft auch die Luft schlechter.

Immer mehr Menschen leben in Städten. Während heute weltweit 55% der Bevölkerung im urbanen Raum leben, wird dieser Anteil bis 2050 voraussichtlich auf über 70% steigen.1 Diese rasante Entwicklung hält viele Herausforderungen bereit. So bietet die Verstädterung Chancen für eine nachhaltige Entwicklung und Potential für wirtschaftliches Wachstum. Gleichzeitig sind Städte Hauptverursacher, aber gleichzeitig auch Leidtragende von z.B. verstärkten Emissionen wie Abgasen
und Feinstaub.Die jährlichen Folgekosten der Luftverschmutzung allein im Bereich Verkehr belaufen sich laut EPHA-Berechnungen auf etwa 66,7 Milliarden Euro pro Jahr.3
Aber: Verursacher von schlechter Luft ist nicht allein der Verkehr. Vielmehr tragen auch Industrie, Landwirtschaft und Energieerzeugung zur Luftverschmutzung bei – in regional unterschiedlichem Maße.
 
Städte, Landkreise und Gemeinden stehen damit vor der Aufgabe, Strategien für ein nachhaltiges und sauberes Wachstum zu entwickeln. Die Digitalisierung eröffnet dabei neue Chancen und Lösungsmöglichkeiten und hilft konkret – durch die Verbindung von Sensorik mit modernen Informations- und Kommunikationstechnologien – Probleme zu lösen.
Kontakt
Dr. Barbara Hausmann
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    Smart City Unit | Solution Sales

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Der Weg hin zu einer besseren Luft beginnt mit einer einfachen und höchst effektiven Maßnahme – gemäß EU-Vorgaben.

Der erste Schritt zur Lösung dieser Problematik ist die präzise und flächendeckende Echtzeitmessung der Luftschadstoffe an diversen Punkten in den jeweiligen Städten und Gemeinden. Mittels einer intelligenten Datenauswertung ergibt sich schnell, sicher und zuverlässig ein klares Bild, ob, wo und in welchem Umfang Handlungsbedarf besteht. Darauf aufbauend können entsprechende Maßnahmen geplant und ergriffen werden bzw. kann stetig überprüft werden, ob die aktuellen Maßnahmen der Luftreinhaltepläne effektiv greifen – ganz im Sinne von nachhaltig und langfristig besseren Lebensumständen für Mensch und Natur.

FÜR JEDEN BEDARF DIE RICHTIGE LÖSUNG.Eine sichere Entscheidung dank der Nutzung Telekom-eigener Rechenzentren in Deutschland.

Mit der Sensor Station kann in Zukunft Unsichtbares mittels eines innovativen Meßverfahrens und in Echtzeit sichtbar gemacht werden.
Auf Basis der nach §39 BImSchV zertifizierten Echtzeitmessung der Luftgüte und der darauf folgenden Auswertung und Bereitstellung der Daten kann die Wirksamkeit von ortsbezogenen Maßnahmen zur Luftreinhaltung ermittelt und eine bedarfsgerechte Steuerung der städtischen Ressourcen eingeleitet werden.
Die 2,10 Meter hohe Metallsäule mit einer Grundfläche von 50 auf 24 cm wird seitlich an einem von der Deutschen Telekom verantworteten Multifunktionsgehäuse (MFG) angebracht. Die Luftsaugöffnung der Messstation befindet sich 1,60 Meter über dem Boden und somit innerhalb der in §39 BImSchV geforderten Messhöhe.
In der Säule selbst befindet sich die Messstation, die mittels elektrochemischer Messung in spezifischen Zeitabständen (Zeitintervalle zwischen 1 Minute bis 15 Minuten möglich), die gemessenen Daten an den Sensor Station Datenhub liefert. Der Datenhub ist der zentrale Speicherpunkt der aus den Messungen gewonnenen Daten. Die Daten werden ausnahmslos auf in Deutschland betriebenen Servern in Rechenzentren der Deutschen Telekom AG gespeichert.
Das Sensor Station Web Analyse Tool ermöglicht den graphisch aufbereiteten Zugriff auf die gewonnenen Daten. Der Zugriff erfolgt über einen Webbrowser, die Zugangsdaten werden dem Kunden von der Deutschen Telekom bereitgestellt.

DIE VORTEILE
  • Luftdaten in Echtzeit: Messdaten für Feinstaub PM1/2,5/10, Stickstoffmonoxid, Stickstoffdioxid, Ozon. Weitere Erhebungen nach Bedarf und individueller Prüfung.
  • Messung der Luftqualität und Intelligente Datenauswertun inkl. beeinflussender Faktoren (Verkehr, Wetter, u.v.m.) 
  • Automatische Alarm- und Warnmeldungen zu Luftschadstoffgrenzwerten nach §39 BImSchV 
  • Entwickelt in Zusammenarbeit mit TÜV und Frauenhofer IIS
  • Baut auf vorhandener Infrastruktur auf und überzeugt durch minimalen Platzbedarf
  • Flächendeckend & direkt an über 100.000 Standorten in Deutschland verfügbar
  • Über 90 % günstiger bei Installation und Betrieb als klassische Containerlösungen

weitere Smart City Produkte

Für mehr Attraktivität, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit durch Digitalisierung.
1 UN Department of Economic and Social Affairs: Revision of World Urbanization Prospects, May 2018
2 Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Stadtentwicklung – Hintergrund: Das Zeitalter der Städte
3 Europäische Allianz für öffentliche Gesundheit (EPHA): Health impacts and costs of diesel emissions in the EU, November 2018