Smart Cities

Data Intelligence Hub

Die Urbane Datenplattform mit angeschlossener Analysewerkstatt

  • Als Open-Data-Portal: Das Wertschöpfungspotenzial von offenen Daten fördern
  • Für sicheren Datentransfer: Daten gezielt teilen und deren Nutzung souverän steuern
  • Als Datenquelle und Analysewerkstatt: Daten-getriebene Innovationen entwickeln
Expertenkontakt
Johanna Pose Gómez
Mit dem Data Intelligence Hub stellt die Telekom Ihnen eine Plattform zum sicheren Austausch von Daten zur Verfügung. Über den virtuellen Marktplatz lassen sich Daten austauschen, erwerben oder anbieten. Zusätzlich bietet die Plattform eine Vielzahl an Software, um Daten zu visualisieren, zu verarbeiten und zu analysieren. Etwa für Anwendungen im Internet der Dinge, für maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz. Als cloudbasierte Lösung ist der Data Intelligence Hub rund um die Uhr und unabhängig von Endgerät und System verfügbar.​​​ 
Nutzen Sie die Plattform auf verschiedene Weise für Ihre individuellen Bedürfnisse in der öffentlichen Verwaltung:
Eine Smart City bietet ihren Bürgern, Besuchern und Unternehmen neue werthaltige und komfortable Services auf Basis reichhaltiger Daten. Der Data Intelligence Hub ermöglicht es, Daten nach dem Self-Service-Modell öffentlich zur Verfügung zu stellen. Denn die Erfahrung zeigt, dass Communities, Unternehmen und Start-ups intensiv neue Werte und Geschäftsmodelle aus bereitstehenden Daten schaffen – für eine prosperierende Stadt. Darüber hinaus werden Städte in Deutschland mit dem Erlass des Open-Data-Gesetzes (§12a EGovG) dazu verpflichtet, städtische Daten öffentlich zugänglich zu machen. Die Deutsche Telekom sichert die Integration dieser Daten, die Beibehaltung der Datensouveränität und die Pflege eines stetig wachsenden Datenportals.
Mit Hilfe verschiedener, auf dem Markt etablierter Tools können Datenpakete über den Data Intelligence Hub besser verarbeitet und bereitgestellt werden. Basierend auf den gesammelten Daten können somit unterschiedliche Prognosen, z. B. zur Parkplatzsituation, zu Verkehrsströmen und Luftdaten erstellt werden. Moderne Sensoren sammeln bzw. senden nicht-personenbezogene Daten wie Verkehrsaufkommen, Stromverbrauch oder Umweltfaktoren von Fahrzeugen, Verkehrskameras, Maschinen, Ampeln und Laternen.
Werden diese Daten kombiniert, analysiert und für Bürger, Behörden und Unternehmen öffentlich zugänglich oder für Maschinen und Infrastrukturen nutzbar gemacht, entfalten sie ein enormes Wertschöpfungspotenzial für den Standort. Mithilfe geeigneter Werkzeuge für Big-Data-Analysen und Künstliche Intelligenz entstehen die nützlichen Services, die eine Smart City ausmachen. So können sich Bürger beispielsweise an der Gestaltung öffentlicher Prozesse beteiligen oder lokale Unternehmen neue Geschäftsfelder erschließen.
Über die bloße Bereitstellung der eigenen offenen Daten hinaus, können Sie den Data Intelligence Hub auch selbst in der Rolle eines Marktteilnehmers nutzen. Sagen wir, Sie planen die Optimierung eines behördenübergreifenden Verwaltungsprozesses. Mithilfe der Analysewerkzeuge des Data Intelligence Hub nehmen Sie die Bearbeitungs-, Transport- und Liegezeiten unter die Lupe. Die Lücken in den eigenen Daten werden durch die Daten der anderen Prozessbeteiligten über den virtuellen Marktplatz aufgefüllt. So entsteht eine umfassende Sicht auf den gesamten Verwaltungsprozess, Probleme sind leichter zu identifizieren und eine innovative, datengestützte Lösung wird greifbarer.
Zugleich können Sie sich mit anderen Marktteilnehmern vernetzen. Wenn Sie zum Beispiel wenig eigene Ressourcen oder fachliche Expertise auf dem Gebiet der Datenanalyse besitzen, können Sie mit entsprechenden Spezialisten die auf der Plattform verfügbaren Daten und integrierten Analysewerkzeuge nutzen.
Nicht alle Daten sind für die Öffentlichkeit bestimmt. Es gehört heutzutage zum normalen Arbeitsalltag, dass unentwegt Daten von A nach B übertragen werden müssen – an andere Behörden genauso wie an Unternehmen. Häufig sind die Datenmengen dabei zu groß, um sie beispielsweise als Anhang per E-Mail zu verschicken, und der Transport über lokale Speichermedien entspricht in den meisten Fällen nicht dem gebotenen Sicherheitsbedürfnis.
Hier kann der Data Intelligence Hub eine einfache und sichere Abhilfe leisten. Teilen Sie Ihre Informationen ganz gezielt nur mit bestimmten Empfängern und behalten Sie zu jeder Zeit die Kontrolle, wer welche Daten zu welchem Zweck nutzen kann.
Der Data Intelligence Hub fungiert dabei immer als neutraler Datentreuhänder mit den hohen Sicherheitsstandards der Deutschen Telekom und unter Einhaltung der DSGVO-Datenschutzbestimmungen. Die Daten sind innerhalb der Prozesse immer geschützt. Sie werden entsprechend der jeweiligen Rechte direkt zwischen Anbieter und Abnehmer mittels Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ausgetauscht. Damit ermöglicht die Plattform die Übersicht, Transparenz und Steuerung des Datenaustauschs. Die eigentliche Datenhaltung und der Datentransfer erfolgen dezentral, direkt zwischen den Teilnehmern – ohne Datenspeicherung durch oder bei der Telekom. Zudem erfüllt der Data Intelligence Hub als erste Lösung am Markt die von der „International Data Spaces Association“ (IDSA) erarbeiteten Datengrundsätze und Sicherheitsstandards.
 

Die wichtigsten Vorteile des Data Intelligence Hub auf einen Blick

Referenz

Stadt Bonn ist erster Referenzkunde im öffentlichen Sektor

Erster Referenzkunde im öffentlichen Sektor für den Data Intelligence Hub.
Als erster Partner in der öffentlichen Verwaltung wurde die Stadt Bonn gewonnen. Diese erprobt den Data Intelligence Hub nun als neue Datenplattform und wird hierüber künftig frei nutzbare Datenbestände anbieten. Dabei handelt es sich um ein „Bürgerportal“ in dem den Bonnern sämtliche stadt-relevante Daten offen bereitgestellt werden, beispielsweise Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Standorte von WLAN-Hotspots und Taxiständen oder Termine der Müllabfuhr.  Wie viele andere Städte erhebt Bonn bereits eine Vielzahl von Daten. Es sind Verkehrs- und Umweltsensoren im Einsatz, die Informationen zum aktuellen Verkehr in der Innenstadt geben oder Daten zur Luft- und Wasserqualität einsammeln. Smart City Planer können zukünftig Daten aus unterschiedlichen Open-Data-Quellen zusammenführen und für konkrete Prognosen nutzen. Der Data Intelligence Hub dient dabei als urbane Datenplattform, wo etwa Daten zur Luftqualität sichtbar gemacht und auch vorhergesagt werden können. Weitere mögliche Anwendungen umfassen intelligentes Parken, intelligente Straßenbeleuchtung oder eine optimierte Müllentsorgung.

Video

Der Data Intelligence Hub - Ein Datenmarktplatz mit vielen Möglichkeiten

Was ist Künstliche Intelligenz ohne Daten? Genau, nicht realisierbar. Durch den Data Intelligence Hub werden nicht nur Informationslücken geschlossen, sondern auch neue Geschäftsmodelle entwickelt – optimieren, integrieren und wertschöpfen von Daten durch KI-Tools bei maximaler Sicherheit. Sie wollen erfahren, wie das funktioniert? Dann schauen Sie sich das Video zum Data Intelligence Hub an.